12 Autoren, die bei dem Erfolgscoach Ernst Crameri das Seminar „Schreib dir dein Buch in 7 Tagen“ besucht haben, stellten nun ihr Buch im Rahmen einer 12-wöchigen Live-Challenge vor. Sie erzählten die Geschichte ihres Buches live im Netz. Moderiert wurde das Ganze von Ernst Crameri selbst, der mit dieser Challenge wieder einmal Erfolgsgeschichte schrieb. Die 12 Autoren wurden live von ihrem Coach über ihr Buch und dessen ganz persönliche Geschichte befragt. Und für unsere Lebenshilfe war wieder einmal das Schöne an der Aktion, dass bei der Challenge Autoren und Zuhörer aufgerufen wurden eine Spende für neue Markisen der Gruppen 9 und 10 in unserem Jan-Daniel-Georgens Haus zu tätigen.

Der Spender und Jungautor Daniel Huchler, Geschäftsführerin Gisela Nehrbaß von Crameri Naturkosmetik und der Coach selbst übergaben in dieser Woche die stolze Spende von 5.000 €. Davon waren 2.480 € bei diesem Aufruf entstanden und Crameri Naturkosmetik rundete diese Summe auf wunderbare 5.000 €. Mit Hilfe dieser Spende war es in diesem Sommer möglich geworden, dass beide oberen Gruppen ihre Balkons auch bei großer Sonneneinstrahlung nutzen konnten. Und dies ist bei den Temperaturen, die wir in unserer schönen Pfalz immer häufiger erleben ein großer Gewinn.

Erwähnenswert ist zudem, dass dies bereits die 6. Charity-Aktion des Erfolgsduos Crameri-Nehrbaß ist. Die Lebenshilfe Bad Dürkheim konnte mit diesen Aktionen bereits 25.000 € Hilfe in ihren Projekten einsetzen. „Es sind Unternehmen wie die Firma Crameri, die es möglich machen, dass wir schnell und spontan Projekte für Menschen mit Behinderung umsetzen können. Uns berührt sehr, dass Ernst Crameri bei jeder Spende bereits die nächste Aktion ankündigt“, bedankte sich Beate Kielbassa, Leiterin des Bereichs Öffentlichkeitsarbeit/Fundraising im Namen der Einrichtung.

 

 

 

Die Fritz Kleeberger-Stiftung aus Bad Dürkheim hat den Demeter-Bauernhof der Lebenshilfe schon mehrfach großzügig unterstützt. „Es berührt uns sehr, wie sich die Stifterin Marliese Frank mit ganzem Herzen und zielgerichtet für unsere Hofmannschaft engagiert“ so bedankte sich Sven Mayer, Geschäftsführer der Lebenshilfe bei der Stifterin, dem Vorsitzenden der Stiftung Thomas Schutt und dem Mitglied der Stiftung Christa Regner persönlich. In diesem Jahr konnte die Lebenshilfe durch eine stolze Spende der Stiftung in Höhe von 36.524,20 € zahlreiche, seither in Pacht bewirtschaftete Ländereien, rund um den Kleinsägmühlerhof zukaufen. „Endlich konnte ich wieder Land erwerben“ so strahlte die Stifterin, in deren Familienbesitz bis zur Flurbereinigung einige Ländereien gewesen waren.

Bei der gemeinsamen Begegnung von Stiftungsvorstand und dem Team des Kleinsägmüherhofes erläuterte Betriebsleiter Richard Danner auch das bevorstehende große und lang angekündigte Bauvorhaben „Bäckerei, Molkerei und Hofladen“. Der Neubau soll noch in diesem Jahr starten. Hier gilt es Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu modernisieren und in ausreichend große, barrierefreie und moderne Räumlichkeiten zu verlagern. „Die Raumnot soll endlich ein Ende haben, die Zeit, in der im Keller des Hofes mit nur wenig Tageslicht gearbeitet wird oder Bäcker bei über 40 Grad auf engstem Raum backen müssen soll noch in 2021 ihr Ende finden“ erklärte Richard Danner bei einem Rundgang über den Hof.

Für diese Baumaßnahme sucht die Lebenshilfe übrigens noch jede Menge Förderer. 350.000 € an Spenden konnten schon gesammelt werden. Die Einrichtung freut sich hier über jede noch so kleine Spende (Spendenkonto VR Bank Mittelhaardt eG DE74 5469 1200 0118 2995 07). Mehr Infos zum Projekt auf: www.lebenshilfe-biohof.de/spenden

Nach dem Tod unseres geschätzten Vorsitzenden Theo Hoffmann war es zunächst schwierig, über einen Neuanfang überhaupt nachzu-denken. Viele Überlegungen und Gespräche haben nun zu einem auf fünf Personen erweiterten Vorstandsgremium geführt und mit großer Freude können wir nun einen neuen Vorsitzenden vorstellen. Der neue Vorsitzende der Lebenshilfe Stiftung heißt Johannes Steiniger. Bekannt in Bad Dürkheim und Umgebung durch seine Arbeit im Stadtrat, Kreistag und seit 2013 auch als Mitglied des Bundestages ist er seit dem Tod seines Vaters auch Vorsitzender des OMEGA Freundes- und Förderkreis e.V. in Bad Dürkheim.

Die Aufgaben dieser vielen Ämter schreckten ihn nicht ab, sich einer weiteren großen Aufgabe zu stellen. Auch wird sich mit Christa Hoffmann, die Frau unseres ehemaligen Vorsitzenden Theo Hoffmann künftig für unsere Stiftung weiter engagieren. Es war den Mitgliedern des ganzen Gremiums ein großes Anliegen, Christa, die oftmals neben Theo bei vielen Aktionen der Stiftung mitgewirkt hat, in ihre Kreise aufzunehmen. Sie selbst zögerte nicht lange und ergänzt seit Februar 2020 das Stiftungsteam. Eine mit der Stiftungsaufsicht abgestimmte Satzungsänderung hat die Erweiterung des Vorstandes auf fünf Mitglieder möglich gemacht.

 

Johannes Steiniger: Vorsitzender der Lebenshilfe Stiftung

“Die Lebenshilfe prägt Bad Dürkheim wie kaum eine andere Institution. Persönlich kenne ich sie seit Kindestagen durch das Parkfest – sie gehört einfach dazu! Die Arbeit, die hier geleistet wird, hat mich bei jedem meiner Besuche in der Vergangenheit sehr beeindruckt. Ich freue mich, durch die Mitarbeit in der Stiftung einen Teil dazu beitragen zu können, dieses wertvolle Engagement zu unterstützen.”

 

 

 


Christian Schmid: Mitglied des Vorstands der Lebenshilfe Stiftung

“Durch die Stiftung können wir Vorsorge treffen für die Zeit, wenn wir einmal nicht mehr da sind. Sie ermöglicht sinnvolles Vererben und langfristige Unterstützung des Lebenshilfe Vereins.”

Der Vater  von zwei erwachsenen Töchtern, wobei eine regelmäßig einer Beschäftigung in der Tagesförderstätte der Lebenshilfe nachgeht, ist seit vielen Jahren im Vorstand des Lebenshilfe Vereins. Christian Schmid ist von Beruf Software Berater. Er erfüllt eine Doppelfunktion mit seiner Vorstandsarbeit in Verein und Stiftung und erfüllt hier die Anforderungen der Stiftungssatzung.

 

 


Beate Schwindinger Vorstand Lebenshilfe Bad Dürkheim

Beate Schwindinger: Mitglied des Vorstands der Lebenshilfe Stiftung

„Ich freue mich sehr, dass ich im Vorstand der Lebenshilfe Stiftung mitarbeiten darf… wann immer ich hier bin, beeindruckt mich die Atmosphäre und die Arbeit des Lebenshilfe-Teams, das mit so viel Herz bei und mit seinen Menschen für Behinderung ist.“

Im Februar 2017 wurde Beate Schwindinger als Vorstandsmitglied in die Lebenshilfe Stiftung als Nachfolgerin ihres im November 2016 verstorbenen Mannes Günter Schwindinger berufen. Seit Jahren bringt sich die Familie Schwindinger als großzügige Gönner und Förderer bei der Lebenshilfe Bad Dürkheim ein. Deshalb ist es Beate Schwindinger ein großes Anliegen das Werk ihres Mannes, der im Jahr 2004 einer der Gründungsmitglieder war, in seinem Sinne fortzuführen.

 


Adrian Noering: Mitglied des Vorstands der Lebenshilfe Stiftung

„Die Lebenshilfe ist ein Teil von Bad Dürkheim und der Mittelhaardt. Unsere Region zeigt sich auch Dank der Lebenshilfe lebendig, tolerant und weltoffen. Die gelebte Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen in unsere Gesellschaft ist ein wesentlicher Verdienst der Lebenshilfe. Damit dies so bleibt und stetig ausgebaut wird, engagiere ich mich in der Lebenshilfe.“

 

 

 


Christa Hoffmann: Mitglied des Vorstands der Lebenshilfe Stiftung

Als Patin der heute erwachsenen Tochter meiner Freundin in Speyer kam ich schon früh mit einem Menschen mit Behinderung in Kontakt. Ich lernte dabei die wertvollen Angebote der Lebenshilfe kennen und schätze das Engagement, das für und mit diesem Personenkreis geleistet wird.

Zudem war es meinem im August 2019 verstorbenen Mann, Theo Hoffmann, ein Herzensanliegen, sich für diese wertschätzende Arbeit einzusetzen. Zu gerne hätte er noch viele Projekte unterstützt. Aus diesen Gründen, aber auch aus eigener Motivation freue ich mich, dass mir die Mitarbeit in der Lebenshilfe Stiftung ermöglicht wurde.”

Der Hang um die Altleininger Burg war schon länger verwildert und die auf diesem gelegene Burg kaum mehr einsehbar. So war es die Initiative der Verbandsgemeinde Leiningerland, dieser landschaftlichen Veränderung für Natur und Tourismus entgegenzuwirken. Auch war die unterhalb der Burg gelegene Weide nicht mehr hütesicher. Jetzt hat sich diese Situation wieder verändert!

Moritz und Michael beim Bohren

Das Team des Kleinsägmühlerhof leistet seit Bestehen einen maßgeblichen Beitrag bei der Landschaftspflege rund um das Dorf Altleinigen.
So ist ein Teil dieses Beitrages auch die Offenhaltung der Kulturlandschaft durch vorhandene Weiden. Eine im Amselthal, dem Tal vor der Burg Altleiningen, gelegene Weide, sollte wieder nutzbar gemacht werden, um die dort gelegene Weidefläche wieder durch Nutzung durch Tiere zu pflegen.
Der Anfang der 90er Jahre von unserem Bauernhof gefertigte Weidezaun war an vielen Stellen morsch geworden und nicht mehr hütesicher. So nahm die Natur ihren Lauf und die Hangfläche rund um die Burg Altleinigen verbuschte immer mehr und veränderte den Charakter des Amselthals.

 

Michael Runkel an einem Pfosten des zukünftigen Fangstands

Dieser Veränderung wirkte die Verbandsgemeinde Leiningerland entgegen

und plante die erneute Öffnung dieses Landschaftsabschnittes. Mitgewirkt bei dieser Planung haben auch der Kreis Bad Dürkheim, das Beratungszentrum Kobra in Landau und unser Betriebsleiter des Hofes Richard Danner. Die beauftragten Unternehmen, aber auch unser Hofteam, haben sich daran gemacht, dem Burghang wieder ein ganz neues Gesicht zu geben. Finanziell unterstützt wurden die vielen Arbeiten dieses Projektes vom LEADER-Programm, einer Initiative der Europäischen Union zur Förderung und Entwicklung der ländlichen Regionen in Europa.

 

 

 

 

 

Um eine laufende Bewirtschaftung zu erleichtern, mussten noch zusätzlich zwei Fangbereiche, die Wasserversorgung, eine überdachte Futterraufe und die Wiederansaat der Weide durchgeführt werden. Hierbei wurde unser Hof großzügig unterstützt von der Deutschen Postcode Lotterie, die dieses

Projekt mit 25.000 € förderte. Unzählige Arbeitsstunden wurden hier in einer inklusiven Gemeinschaftsaktion geleistet, jetzt ist die Altleinger Burg wieder freigelegt und aktuell sind unsere Rinder dabei, sich an ihre steile Weide zu gewöhnen. An diesem Beispiel wird sichtbar, wie viele Arbei-ten im Bereich Landschaftspflege, aber auch Arbeiten für das Gemeinwohl von unserem Hof „nebenbei“ geleistet werden.

Ganz herzlichen Dank an alle Förderer, Helfer und Initiatoren und nicht zuletzt an alle Akteure für solch ein gelungenes Projekt.

 

 


„Musik, Gesang und Tanz“ – so sollte das Motto der jährlichen Spendenausschüttung aus dem VR-Gewinnsparen eigentlich lauten. Bis dann im März die Pandemie alle Pläne durcheinander wirbelte. Viel wichtiger wurde auf einmal das ehrenamtliche Engagement vieler Vereine, die sich in dieser Zeit besonders einsetzten, zum Beispiel durch Einkaufshilfen oder Mitarbeit in den Testcentern. Andere hatten durch die erschwerten Arbeitsbedingungen eine erhebliche Mehrbelastung, die sich kaum ausgleichen ließ.

Dies kann auch gut am am Beispiel unserer Offenen Hilfen ersehen, dem ambulanten Dienst für Familienunterstützung und Freizeit.   Hier konnten aufgrund der coronabedingten Einschränkungen plötzlich keine Angebote mehr stattfinden und somit auch keine Einnahmen mehr generiert werden. Erst mit den im Laufe der Pandemie erfolgten Lockerungen konnte die Lebenshilfe wieder familienunterstützende Dienste anbieten, die für die durch das Virus immens belasteten Familien sehr wichtig sind. Zur Zeit findet ein “Not-Sommerferienprogramm” statt. In diesem Bereich kommt die Spende der VR Bank Mittelhaardt eG in Höhe von 4.000,00 Euro zum Einsatz.

Insgesamt https://www.vrbank-mittelhaardt.de.htmlschüttete die VR Bank Mittelhaardt eG nach dem Motto „Wir helfen beim Helfen!“ 40.000,00 Euro an 14 Vereine und Institutionen aus ihrem Geschäftsgebiet aus und bedankt sich damit bei allen engagierten Helferinnen und Helfern.

Wir sagen danke, dass wir an diesem tollen Projekt teilhaben durften!!! 
Danke für wunderbare 4.000 € in Krisenzeiten!!!

 

Demir Güler, Schüler der Siegmund-Crämer-Schule (Mitte, Mitarbeiter Offene Hilfen Jens Schwaab), freut sich über die Abwechslung im Sommerferienprogramm der Offenen Hilfen. Links Thomas Schutt (Vorstandssprecher der VR Bank), rechts Christian Schmid (Vorstandsmitglied der Lebenshilfe e.V. und Lebenshilfe Stiftung).

 

Wieder einmal war es Ernst Crameri und Gisela Nehrbaß ein besonderes Anliegen ein Spendenprojekt für die Bad Dürkheim Lebenshilfe möglich zu machen. In diesem Jahr sollte es die Finanzierung eines lauschigen Platzes für die Mittagspause im Freien, für die Mitarbeiter unserer Werkstatt sein. Auf der bereits 4. Speaker Cruise der Welt, einer Fortbildungsveranstaltung, die es unter der Regie von dem aus St. Moritz stammenden Ernst Crameri interessierten Menschen ermöglicht, sich zu einem „Top-Speaker“ weiter zu bilden. Er stößt dabei auch regelmäßig Charity-Aktionen an. Die Lebenshilfe Bad Dürkheim haben er und seine Top-Speaker dabei bereits bei vier Projekten großzügig unterstützt. Gestern übergaben Geschäftsführerin Gisela Nehrbaß und Ernst Crameri der Lebenshilfe erneut stolze 5.000 €. Von den Mitarbeitern der Lebenshilfe Schreinerei wurde auf dem neuen Sitzplatz ganze herzlich bei Kaffee und Kuchen DANKE gesagt.

Unfassbar dabei ist, kaum ist der Event- und Seminarleiter dabei, eine Spende zu übergeben, sammelt er mit einer Gruppe Buchautoren schon wieder für das nächste Projekt, der Gestaltung und Beschattung eines Sitzplatzes für zwei Wohngruppen des stationären Wohnbereiches der Lebenshilfe. Die Lebenshilfe darf sich also schon auf den nächsten Termin mit diesem besonderen Förderer-Team freuen.

 

Nach der Schließung des ehemaligen Cafés Traubenkur im Kurpark Bad Dürkheim, in welchem Herr Morbach stundenweise gearbeitet hatte, suchten wir nach einem neuen, passenden Arbeitsplatz.

Mehrere Cafés haben wir besucht, jedoch war für Volker Morbach leider nichts Passendes dabei.
Als wir die Filiale Brot & Wein der Bäckerei Görtz in der Sankt-Michaels-Allee in Bad Dürkheim besuchten, hier ist Herr Morbach auch privat des Öfteren, kam er direkt ins Schwärmen, welche Arbeiten er hier ausüben könnte.


Nach Rücksprache mit den Mitarbeitern vor Ort haben wir Kontakt mit Frau Görtz aufgenommen. Ihrerseits bestand großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit Herrn Morbach.

Nach einem Vorstellungsgespräch und Probearbeiten hat Herr Morbach sowie Frau Görtz und die Filialleitung Frau Platz der Arbeitsstelle zugestimmt. Gemeinsam wurden noch die Arbeitszeiten besprochen. Volker Morbach arbeitet seither jeden Donnerstag von 10 bis 11 Uhr in der Bäckerei.

Am ersten Arbeitstag hat Volker Morbach seine Arbeitskleidung erhalten, eine Schürze sowie ein passendes Hemd. Er hat einen eigenen Spind, indem er seine Alltagskleidung unterbringen kann. Auch seine Bärendame „Uschi“ hat in seinem Spind genügend Platz. Nachdem er sich umgezogen hat, geht es los. Zu seinen Aufgaben gehören die freien Tische abwischen, die Stühle ordentlich hinstellen und die Kunden fragen ob er ihre Tablets abräumen darf. Nach getaner Arbeit gibt es einen Kaffee sowie ein Plunderstück nach Wahl.

Volker Morbach hat viel Freude an der Arbeit, wobei er seinen Interessen nachgehen kann, in der Gemeinschaft aktiv ist und viele neue soziale Kontakte knüpfen kann.

Wir bedanken uns herzlich für die bisherige tolle Zusammenarbeit bei Frau Görtz sowie bei Frau Platz und ihrem Team von Brot und Wein.

Wir freuen uns auf weitere tolle Momente.

Der Standort Offstein der Südzucker AG hat unsere Lebenshilfe mit einer ganz besonderen und wichtigen Spende erfreut:

Nachdem die Corona-Pandemie eine besondere Sorgfalt im Bereich Hygiene und Desinfektion auch in unserer Lebenshilfe notwendig macht und dies auf unbestimmte Zeit, brauchen wir in allen Einrichtungen in unserem Hause deutlich mehr Desinfektionsmittel als üblicher Weise. Und dies in einer Zeit, in der es nicht nur uns so geht, sondern dieses Hygieneprodukt auf dem Markt nur noch schwer zu erwerben ist. Und so kam der Anruf von Christoph Boettger als einem Vertreter der Südzucker AG genau zum richtigen Zeitpunkt.

Wir freuen uns riesig, dass uns die Südzucker AG so großzügig mit 140 l Desinfektionsmittel für unseren Kleinsägmühlerhof und die gesamt Lebenshilfe ausgestattet hat. Christoph Boettger kam zur Übergabe auch persönlich auf unserem Kleinsägmühlerhof vorbei und unser Hofteam hat sich darüber sehr gefreut, denn auf dem Hof waren die Vorräte wirklich zur Neige gegangen.

Wir sagen ganz herzlich Danke. Solche Zeichen der Solidarität sind für uns ein sehr hilfreiches Geschenk!

Der Start für das landesweite Schulgartenprojekt „Kids an die Knolle“ ist offiziell erfolgt. Der Mundschutz war für Lene und Philipp von der Siegmund-Crämer-Schule in Bad Dürkheim kein Problem. Gut war, dass Hartmut Magin von der Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ mit vor Ort war. Er konnte den einen oder anderen Tipp geben. (Fotos: EZG „Pfälzer Grumbeere“)

 

Stellvertretend für 294 Teilnehmerschulen pflanzten zwei Schüler der Siegmund-Crämer-Schule der Lebenshilfe in Bad Dürkheim die ersten Knollen

Neustadt und Bad Dürkheim, 8. Mai 2020 – Frei nach dem Motto „Wissen muss wachsen“, erfolgte heute der offizielle Startschuss für das landesweite Schulgartenprojekt „Kids an die Knolle“. Stellvertretend für die 294 Teilnehmerschulen aus ganz Rheinland-Pfalz pflanzten zwei Schüler die ersten Knollen in den Hochbeet-Schulgarten der Siegmund-Crämer-Schule in Bad Dürkheim.

Der Kartoffelanbau macht Spaß und stillt den Wissenshunger der Grund- und Sekundarschüler

Nachdem das Bildungsministerium in Mainz die schrittweise Wiedereröffnung der Schulen und die Ausweitung der Notbetreuung bis zum 2. Mai bekanntgegeben hat, können jetzt auch bei „Kids an die Knolle“ die Grundlagen für das Schulgartenjahr gelegt werden: Um gesunde Ernährung und praxisnahes Lernen in den kommenden vier bis sechs Monaten zum Thema machen zu können,

Echte Pälzer Grumbeere

müssen jetzt die Pflanzkartoffeln in den Boden. Vom Auspflanzen über die Pflege und Ernte bis zur Verarbeitung in der Küche vermittelt „Kids an die Knolle“ Praxis- und Handlungswissen. Damit der Wissenshunger von Schülern zwischen sechs und zwölf Jahren ausreichend gestillt wird, haben Lehrer und Projektleiter – ergänzend zu umfangreichen Lehr- und Unterrichtsmaterialien – die praktische Gelegenheit, den Kartoffelanbau fächerübergreifend zum Unterrichtsthema zu machen.

Damit Wissen wachsen kann, müssen die Lehrer beim Auspflanzen etwas findig sein

In ganz Rheinland-Pfalz müssen jetzt alle „Kids“ und ihre Lehrerinnen und Lehrer etwas findig sein. Je nach Größe des Schulgartens übernehmen im Idealfall Einzelpersonen oder kleinere Gruppen von zwei bis vier Schülern das Auspflanzen! Hartmut Magin, Vorsitzender der Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ sagte: „Wir wissen natürlich, dass es in der aktuellen Lage für viele Schulen organisatorisch eine gewisse Herausforderung ist. Aufgrund der vielen Nachfragen und positiven Rückmeldungen sind wir uns ziemlich sicher, dass die Teilnehmerschulen es zeitnah schaffen, die landesweit rund zwei Tonnen Pflanzkartoffeln erfolgreich in den Boden zu bringen!“

Ein wichtiger Lernertrag für die Kids: Zu wissen, wo gesunde Grundnahrungsmittel herkommen!

Wilfried Würges, stellvertretender Schulleiter und zugleich Projektverantwortlicher für Kids an die Knolle an der der Siegmund-Crämer-Schule sagte: „Zu wissen, wo gesunde Grundnahrungsmittel herkommen, und wie sie im Garten angebaut werden können, verbinden wir hier mit praktischem, selbsttätigem Tun. In Zeiten von Corona gewinnt die eigene Versorgung zusätzliche Relevanz. Sobald sich der Schulbetrieb weiter normalisiert, werden wir nach der Ernte unsere Kartoffeln auch auf verschiedene Arten zubereiten und Fragen der Ernährungssicherheit ansprechen!“

Das Unterrichtsmaterial sowie die 20 Hochbeete von Hornbach kommen sehr gut an!

Um einen möglichst großen Lern- und Ernteertrag zu gewährleisten, erhalten alle Teilnehmerschulen kostenlos Pflanzkartoffeln und begleitendes Unterrichtsmaterial. Damit auch im laufenden Anbaujahr bei „Kids an die Knolle“ auch Schulen ohne klassischen Schulgarten teilnehmen können, wurden in Kooperation mit der Hornbach Baumarkt AG 20 kostenlose Hochbeet-Bausätze verlost und außerdem bedarfsorientiert Werkzeug- oder Materialspenden ermöglicht. Die hochwertigen, aus Holz gefertigten, Hochbeete haben den Vorteil, dass sie über viele Jahre genutzt werden können.

Beim parallelen Posterwettbewerb können Klassen zusätzlich Geld- und Erlebnispreise gewinnen

Ergänzend zum Anbau im Schulgarten und dem Unterricht im Klassenzimmer findet – als zusätzlicher Bestandteil von „Kids an die Knolle“ – ein Posterwettbewerb statt. Alle Teilnehmer, die bis zum Einsendeschluss am 31. Oktober ihre schönsten Erlebnisse als Poster gestalten und an die Geschäftsstelle der Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ (Martin-Luther-Straße 69, 67433 Neustadt) schicken, nehmen an der offiziellen Gewinnerziehung Ende des Jahres teil.  Als Hauptpreis gibt es eine Busfahrt zu einem „Grumbeer-Erzeuger“ mit exklusiver Hofführung und einem gemeinsamen Picknick für die ganze Klasse zu gewinnen. Die Gewinner der Plätze 2 und 3 erhalten jeweils 300 Euro beziehungsweise 200 Euro für die Klassenkasse.

 

Weitere Informationen zum Projekt “Kids an der Knolle”

Seit 2011 wird „Kids an die Knolle“ in Rheinland-Pfalz vom Deutschen Kartoffel-Handelsverband (DKHV) in Kooperation mit der Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ durchgeführt. Das landesweite Schulgartenprojekt hat sich zu einem festen Unterrichtsbestandteil an rheinland-pfälzischen Grund- und Sekundarschulen entwickelt. Mit mehr als 10.000 Schülerinnen und Schüler von insgesamt 359 rheinland-pfälzischen Schulen wurde 2019 eine Rekordbeteiligung verzeichnet: „Kids an die Knolle“ wird vom rheinland-pfälzischen Bildungs-, Wirtschafts- sowie vom Umweltministerium aktiv unterstützt. An vielen Schulen im Land steht „Kids an die Knolle“ im Mittelpunkt vielfältiger Aktivitäten: Beispielsweise finden rund um den Kartoffelanbau Projektwochen statt und es werden Erntefeste gefeiert. Vereinzelt wird „Kids an die Knolle“ auch schon im Vorschulbereich sowie an Förderschulen eingesetzt. Bundesweit wurde das Projekt 2017 auf der Bildungsmesse didacta in Stuttgart von IN FORM ausgezeichnet.

Weitere Informationen sowie Pressebilder rund um das Thema „Pfälzer Grumbeere“ sind erhältlich unter: www.pfaelzer-grumbeere.de sowie unter www.facebook.com/PfaelzerGrumbeere.

Pressebericht erstellt durch:

Björn Wojtaszewski

Telefon: 06321 491298 oder 0174 3221047  E-Mail: bw@prpluscom.de

Immer wieder werden wir überrascht und sind begeistert von tollen Spendenaktionen: an diesem Wochenende wurden unermüdlich wunderschöne Sandsteinpflanztöpfe für unsere Einrichtung verkauft. Die Käufer nahmen die Idee sehr gut an und kamen auf das Gelände der Firma Göbel e.K. und so wurden wir heute überrascht von stolzen 2.000 €, die direkt an Geschäftsführer Sven Mayer übergeben wurden.

Christina Koterba-Göbel und ihr Mann Andreas waren die Initiatoren dieser Aktion. Beide haben eine ganz besondere Verbindung zu unserer Einrichtung: Frau Göbel hilft seit längerem mit engagierten Einsatz bei unseren Festen und ihr Mann Andreas war vor Jahren gemeinsam mit unserem Geschäftsführer Sven Mayer Zivildienstleistender bei unseren Gärtnern und blieb unserem Hause ebenfalls von Herzen verbunden. Mit dieser Begeisterung konnte auch Sohn Aaron angesteckt werden, auch er ist schon fleißiger Festhelfer.

Danke, liebe Familie Göbel für Ideenreichtum, den Sinn für begeisternde Projekte in schwierigen Zeiten und für ein tolles riesiges Spendenergebnis! 

Ihr seid klasse!