Guter Schutz ist wichtiger denn je. Aber guter Schutz ist teuer!

Da kam die Spende von zwei voll bepackten Paletten mit 100.000 OP-Masken von der Firma Konrad International GmbH genau zum richtigen Zeitpunkt. Konrad International GmbH mit Sitz in Buchloe im Allgäu, versorgt nicht nur über 200 Pflegeheime in Deutschland, sondern auch das Bundesgesundheitsministerium mit Atemschutz, Schutzkleidung und Schnelltests.

In diesen schweren Zeit ist ein solidarisches Miteinander sowie Hilfeleistungen von denen, die Sie stellen können, das A und O. Wir freuen uns mit der Spende von Atemschutzmasken an den richtigen Stellen helfen zu können und als regionales Unternehmen Verantwortung zu übernehmen.” sagt Mathias Konrad, Geschäftsführer von Konrad International.

Die OP-Masken sind uns sehr willkommen, denn ihre hygienische Verwendbarkeit bietet unseren Beschäftigten und Bewohnern einen guten Schutz in Corona-Zeiten. Unsere Werkstatt-Mitarbeiterinnen Vanessa Hahn und Ilona Tremmel haben sie gleich nach Anlieferung noch im Lager ausgepackt und sofort genutzt.

Vielen Dank an das Team von Konrad International GmbH für diese großzügige Unterstützung unserer Einrichtung!

Weingut Hechtmann

Es sind immer wieder die besonderen Ideen von Menschen, die von unserer Arbeit gehört haben, die zu unvergesslichen Spenden führen:

So wurde der Mehrerlös durch die Umsatzsteuersenkung vom Weingut Hechtmann aus Ilbesheim in der  Südpfalz zum  Anlass genommen, die Weinpreise unverändert  zu lassen und den Mehrerlös durch die Steuersenkung für die gute Sache weiterzuleiten. Und das Ergebnis ist ein toller Erfolg: Stolze 2.100 Euro Spende für unseren Weinbau der Lebenshilfe  wurden quasi von Winzer zu Winzer weitergeleitet.

Unser Winzerteam ist dankbar und froh über diese Unterstützung. Aktuell entsteht hinter dem Weinbau ein neuer Sozialraum, der dann als Pausenraum für die gewachsene Gruppe von aktuell 35 Winzern zur Verfügung steht. Insbesondere auch unsere Rollstuhlfahrer haben so eine barrierefreie  Möglichkeit sich in den Pausen in diesem Raum nieder zu lassen oder sich z.B. zu einem Gespräch mit dem Sozialdienst zu treffen.

Die wunderbare Spende vom Weingut Hechtmann kam dazu genau zur richtigen Zeit. Wir sagen ganz herzlich DANKESCHÖN!!! 🙂

 

– Coronahilfe für unsere Offenen Hilfen“ –

Der Mannheimer IT-Dienstleister ist unserer Lebenshilfe seit vielen Jahren verbunden. Auch im Corona-Jahr wurden wir von der Netlution mit einer Spende bedacht. Das Unternehmen entschied sich schnell und unbürokratisch unseren Bereich Offene Hilfen zu unterstützen. Seit dem ersten Lockdown im März 2020 war in diesem Lebenshilfe-Bereich nichts mehr, wie es einmal war. Reisen mussten allesamt abgesagt werden. Das Ferienprogramm war nur im Sommer, mit Abstand und unter freiem Himmel möglich. Auch die Hausfrühförderung war zeitweise nicht durchführbar. Ein komplettes Arbeitsteam musste in Kurzarbeit geschickt werden und dies war für unsere engagierten und kreativen Kollegen alles andere als einfach.

So war es für dieses Team eine große Freude von der Spende der Netlution zu erfahren. Normalerweise war es dem Geschäftsführer Peter Stedler des Unternehmens ein großes Anliegen sich vor Ort persönlich vom Einsatz der Spende zu überzeugen. Erstmals konnte diese immer wieder positive Begegnung aufgrund der Corona-Einschränkungen leider nicht stattfinden.

Besonders zu erwähnen bleibt bei unserem Dank, dass die Netlution uns dieses Mal bereits zum achten Mal unterstützt hat. Inzwischen haben wir dem Unternehmen fast 12.000 € an direkter Unterstützung zu verdanken!!!!

Diese regelmäßige Zuwendung ist für die Lebenshilfe ein ganz besonderes Geschenk.

Große Weihnachtsfreude in der Lebenshilfe


Heute hat uns ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk erreicht: 184 Pflege-Geschenksets, liebevoll in Weihnachtspapier eingepackt, erreichten uns heute zusammen mit der stellvertretenden Marktleiterin Yasemin Karayasar. Sie war es auch, die die Aktion gemeinsam mit ihrem DM-Team ansteuerte.

Die Kundinnen und Kunden des DM-Marktes konnten für 3,90 € für Menschen mit Behinderung in unserer Lebenshilfe Pflege-Tüten erwerben, die eigentlich den stolzen Warenwert von jeweils 8 € gehabt hätten. Yasemin Karayasar und ihr Team hatten sich das Ziel gesetzt 40 Benefiz-Käufer zu finden. Was dann geschah, hat das ganze Team wirklich überwältigt:

184 Kunden kauften für Menschen in unserer Lebenshilfe. „Mit solch einer Resonanz habe sie wirklich nicht gerechnet“, versicherte Yasemin Karayasar! „Wir sind so stolz, dass wir so tolle Kundinnen und Kunden haben und, dass wir damit so vielen Bewohnern und Mitarbeitern mit Beeinträchtigung in der Einrichtung eine Freude machen können.“ Stellvertretend für die 184 Menschen mit Beeinträchtigung nahm Daniela Aßenmacher vom Weinbauteam der Lebenshilfe ihr Weihnachtsgeschenk an. Sie freute sich sichtlich.

Die Geschenke werden in diesen Tagen an alle 134 Bewohnerinnen, Bewohner und soweit der Vorrat reicht an die Beschäftigten der Werkstätten verteilt. Wir sagen danke, für eine so engagierte Aktion an das Team vom DM-Drogeriemarkt, aber auch an alle Kundinnen und Kunden, die uns hier so tatkräftig unterstütz haben.

Gemeinsam haben die Weingüter Rings, Reibold, Krebs, Fußer, Jülg und Yvonne Libelli vom Weingut Margarethenhof einen eigenen Riesling abgefüllt. „Living the dream“ – Das sind je 100 Liter Rieslingmost aus den besten Parzellen von jedem der oben genannten Winzer. Volle 3 Jahre reifte der Riesling aus dem Jahrgang 2016 auf der Feinhefe in einem Halbstückfass und nach der Abfüllung im Sommer 2019 noch einmal ein ganzes Jahr auf der Flasche, bevor er Ende November diesen Jahres in den Verkauf ging. Bei dem Gemeinschaftsprojekt steht der Spaß im Vordergrund, zugleich werden aus dem Verkaufserlös des Weins verschiedene soziale Projekte unterstützt.

Am 15. Dezember wurden dem Ehepaar Danner von der Gruppe schließlich wunderbare 2.000 € für den Neubau der Bäckerei, Molkerei und des Hofladens auf dem Kleinsägmühlerhof übergeben. Ganz nach dem Motto „Living the dream“ – Träume leben – mit diesem Baustein kann die Vision von modernen Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung Wirklichkeit werden.

Die befreundeten Winzer sind sich einig: „Bei uns dreht sich 365 Tage alles rund um den Wein. Das ganze Jahr über sind wir abhängig von Hitze, Kälte, Regen und Sturm, also von Grund auf eng mit der Natur verbunden. Da passt das Projekt „Kleinsägmühlerhof“ mit seinem sozial ökologischen Ansatz einfach zu uns und deshalb wollen wir es unterstützen.“

Wir freuen uns sehr, dass sich Winzer aus der Region unserem Projekt Kleinsägmühlerhof verbunden fühlen. Viele der oben genannten Weingüter unterstützen die Lebenshilfe Bad Dürkheim schon seit Jahren regelmäßig immer wieder mit Spenden. Vielen Dank für diese tolle Spende und die außergewöhnliche Verbundenheit zu unserer Lebenshilfe!

Ehepaar Gottwein aus Kirchheim übergab der Lebenshilfe 10.000 €

Familie Gottwein wollte ein Zeichen setzen. „Uns geht es gut, wir konnten dieses Jahr nicht so oft in Urlaub fahren wie sonst. Dazu möchten mit unserer Spende ein Zeichen setzen, dass Spenden beim Kleinsägmühlerhof, der so viel leistet für Natur, Umwelt, Tiere und Mensch gut angelegt sind,“ so erläuterte Ehepaar Erich und Ingrid Gottwein aus Kirchheim.

Das Geld soll andere Menschen motivieren mitzumachen, so dass die neue Bäckerei, Molkerei und der Hofladen auf dem Kleinsägmühlerhof, die in Kürze entstehen soll, viel Unterstützung erfährt. „Wir fühlen uns diesem Projekt auch besonders verbunden, denn hier haben Menschen mit einer Behinderung eine sinnvolle Aufgabe“, so Erich Gottwein.

Rund 1,9 Millionen Euro wird diese Baumaßnahme unsere Lebenshilfe kosten. Ziel ist es vor allem, die Arbeitsbedingungen der 57 Beschäftigten, von denen 37 ein Handicap haben, zu modernisieren und barrierefrei zu gestalten.

Für den Kleinsägmühlerhof und die Lebenshilfe ist eine private Zuwendung in dieser Höhe ein ganz besonderes Geschenk!  Geschäftsführer Sven Mayer und das Ehepaar Danner, welches den Hof in Altleiningen leitet, bedankten sich daher persönlich vor Ort.

 

12 Autoren, die bei dem Erfolgscoach Ernst Crameri das Seminar „Schreib dir dein Buch in 7 Tagen“ besucht haben, stellten nun ihr Buch im Rahmen einer 12-wöchigen Live-Challenge vor. Sie erzählten die Geschichte ihres Buches live im Netz. Moderiert wurde das Ganze von Ernst Crameri selbst, der mit dieser Challenge wieder einmal Erfolgsgeschichte schrieb. Die 12 Autoren wurden live von ihrem Coach über ihr Buch und dessen ganz persönliche Geschichte befragt. Und für unsere Lebenshilfe war wieder einmal das Schöne an der Aktion, dass bei der Challenge Autoren und Zuhörer aufgerufen wurden eine Spende für neue Markisen der Gruppen 9 und 10 in unserem Jan-Daniel-Georgens Haus zu tätigen.

Der Spender und Jungautor Daniel Huchler, Geschäftsführerin Gisela Nehrbaß von Crameri Naturkosmetik und der Coach selbst übergaben in dieser Woche die stolze Spende von 5.000 €. Davon waren 2.480 € bei diesem Aufruf entstanden und Crameri Naturkosmetik rundete diese Summe auf wunderbare 5.000 €. Mit Hilfe dieser Spende war es in diesem Sommer möglich geworden, dass beide oberen Gruppen ihre Balkons auch bei großer Sonneneinstrahlung nutzen konnten. Und dies ist bei den Temperaturen, die wir in unserer schönen Pfalz immer häufiger erleben ein großer Gewinn.

Erwähnenswert ist zudem, dass dies bereits die 6. Charity-Aktion des Erfolgsduos Crameri-Nehrbaß ist. Die Lebenshilfe Bad Dürkheim konnte mit diesen Aktionen bereits 25.000 € Hilfe in ihren Projekten einsetzen. „Es sind Unternehmen wie die Firma Crameri, die es möglich machen, dass wir schnell und spontan Projekte für Menschen mit Behinderung umsetzen können. Uns berührt sehr, dass Ernst Crameri bei jeder Spende bereits die nächste Aktion ankündigt“, bedankte sich Beate Kielbassa, Leiterin des Bereichs Öffentlichkeitsarbeit/Fundraising im Namen der Einrichtung.

 

 

 

Die Fritz Kleeberger-Stiftung aus Bad Dürkheim hat den Demeter-Bauernhof der Lebenshilfe schon mehrfach großzügig unterstützt. „Es berührt uns sehr, wie sich die Stifterin Marliese Frank mit ganzem Herzen und zielgerichtet für unsere Hofmannschaft engagiert“ so bedankte sich Sven Mayer, Geschäftsführer der Lebenshilfe bei der Stifterin, dem Vorsitzenden der Stiftung Thomas Schutt und dem Mitglied der Stiftung Christa Regner persönlich. In diesem Jahr konnte die Lebenshilfe durch eine stolze Spende der Stiftung in Höhe von 36.524,20 € zahlreiche, seither in Pacht bewirtschaftete Ländereien, rund um den Kleinsägmühlerhof zukaufen. „Endlich konnte ich wieder Land erwerben“ so strahlte die Stifterin, in deren Familienbesitz bis zur Flurbereinigung einige Ländereien gewesen waren.

Bei der gemeinsamen Begegnung von Stiftungsvorstand und dem Team des Kleinsägmüherhofes erläuterte Betriebsleiter Richard Danner auch das bevorstehende große und lang angekündigte Bauvorhaben „Bäckerei, Molkerei und Hofladen“. Der Neubau soll noch in diesem Jahr starten. Hier gilt es Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu modernisieren und in ausreichend große, barrierefreie und moderne Räumlichkeiten zu verlagern. „Die Raumnot soll endlich ein Ende haben, die Zeit, in der im Keller des Hofes mit nur wenig Tageslicht gearbeitet wird oder Bäcker bei über 40 Grad auf engstem Raum backen müssen soll noch in 2021 ihr Ende finden“ erklärte Richard Danner bei einem Rundgang über den Hof.

Für diese Baumaßnahme sucht die Lebenshilfe übrigens noch jede Menge Förderer. 350.000 € an Spenden konnten schon gesammelt werden. Die Einrichtung freut sich hier über jede noch so kleine Spende (Spendenkonto VR Bank Mittelhaardt eG DE74 5469 1200 0118 2995 07). Mehr Infos zum Projekt auf: www.lebenshilfe-biohof.de/spenden

Nach dem Tod unseres geschätzten Vorsitzenden Theo Hoffmann war es zunächst schwierig, über einen Neuanfang überhaupt nachzu-denken. Viele Überlegungen und Gespräche haben nun zu einem auf fünf Personen erweiterten Vorstandsgremium geführt und mit großer Freude können wir nun einen neuen Vorsitzenden vorstellen. Der neue Vorsitzende der Lebenshilfe Stiftung heißt Johannes Steiniger. Bekannt in Bad Dürkheim und Umgebung durch seine Arbeit im Stadtrat, Kreistag und seit 2013 auch als Mitglied des Bundestages ist er seit dem Tod seines Vaters auch Vorsitzender des OMEGA Freundes- und Förderkreis e.V. in Bad Dürkheim.

Die Aufgaben dieser vielen Ämter schreckten ihn nicht ab, sich einer weiteren großen Aufgabe zu stellen. Auch wird sich mit Christa Hoffmann, die Frau unseres ehemaligen Vorsitzenden Theo Hoffmann künftig für unsere Stiftung weiter engagieren. Es war den Mitgliedern des ganzen Gremiums ein großes Anliegen, Christa, die oftmals neben Theo bei vielen Aktionen der Stiftung mitgewirkt hat, in ihre Kreise aufzunehmen. Sie selbst zögerte nicht lange und ergänzt seit Februar 2020 das Stiftungsteam. Eine mit der Stiftungsaufsicht abgestimmte Satzungsänderung hat die Erweiterung des Vorstandes auf fünf Mitglieder möglich gemacht.

 

Johannes Steiniger: Vorsitzender der Lebenshilfe Stiftung

“Die Lebenshilfe prägt Bad Dürkheim wie kaum eine andere Institution. Persönlich kenne ich sie seit Kindestagen durch das Parkfest – sie gehört einfach dazu! Die Arbeit, die hier geleistet wird, hat mich bei jedem meiner Besuche in der Vergangenheit sehr beeindruckt. Ich freue mich, durch die Mitarbeit in der Stiftung einen Teil dazu beitragen zu können, dieses wertvolle Engagement zu unterstützen.”

 

 

 


Christian Schmid: Mitglied des Vorstands der Lebenshilfe Stiftung

“Durch die Stiftung können wir Vorsorge treffen für die Zeit, wenn wir einmal nicht mehr da sind. Sie ermöglicht sinnvolles Vererben und langfristige Unterstützung des Lebenshilfe Vereins.”

Der Vater  von zwei erwachsenen Töchtern, wobei eine regelmäßig einer Beschäftigung in der Tagesförderstätte der Lebenshilfe nachgeht, ist seit vielen Jahren im Vorstand des Lebenshilfe Vereins. Christian Schmid ist von Beruf Software Berater. Er erfüllt eine Doppelfunktion mit seiner Vorstandsarbeit in Verein und Stiftung und erfüllt hier die Anforderungen der Stiftungssatzung.

 

 


Beate Schwindinger Vorstand Lebenshilfe Bad Dürkheim

Beate Schwindinger: Mitglied des Vorstands der Lebenshilfe Stiftung

„Ich freue mich sehr, dass ich im Vorstand der Lebenshilfe Stiftung mitarbeiten darf… wann immer ich hier bin, beeindruckt mich die Atmosphäre und die Arbeit des Lebenshilfe-Teams, das mit so viel Herz bei und mit seinen Menschen für Behinderung ist.“

Im Februar 2017 wurde Beate Schwindinger als Vorstandsmitglied in die Lebenshilfe Stiftung als Nachfolgerin ihres im November 2016 verstorbenen Mannes Günter Schwindinger berufen. Seit Jahren bringt sich die Familie Schwindinger als großzügige Gönner und Förderer bei der Lebenshilfe Bad Dürkheim ein. Deshalb ist es Beate Schwindinger ein großes Anliegen das Werk ihres Mannes, der im Jahr 2004 einer der Gründungsmitglieder war, in seinem Sinne fortzuführen.

 


Adrian Noering: Mitglied des Vorstands der Lebenshilfe Stiftung

„Die Lebenshilfe ist ein Teil von Bad Dürkheim und der Mittelhaardt. Unsere Region zeigt sich auch Dank der Lebenshilfe lebendig, tolerant und weltoffen. Die gelebte Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen in unsere Gesellschaft ist ein wesentlicher Verdienst der Lebenshilfe. Damit dies so bleibt und stetig ausgebaut wird, engagiere ich mich in der Lebenshilfe.“

 

 

 


Christa Hoffmann: Mitglied des Vorstands der Lebenshilfe Stiftung

Als Patin der heute erwachsenen Tochter meiner Freundin in Speyer kam ich schon früh mit einem Menschen mit Behinderung in Kontakt. Ich lernte dabei die wertvollen Angebote der Lebenshilfe kennen und schätze das Engagement, das für und mit diesem Personenkreis geleistet wird.

Zudem war es meinem im August 2019 verstorbenen Mann, Theo Hoffmann, ein Herzensanliegen, sich für diese wertschätzende Arbeit einzusetzen. Zu gerne hätte er noch viele Projekte unterstützt. Aus diesen Gründen, aber auch aus eigener Motivation freue ich mich, dass mir die Mitarbeit in der Lebenshilfe Stiftung ermöglicht wurde.”

Der Hang um die Altleininger Burg war schon länger verwildert und die auf diesem gelegene Burg kaum mehr einsehbar. So war es die Initiative der Verbandsgemeinde Leiningerland, dieser landschaftlichen Veränderung für Natur und Tourismus entgegenzuwirken. Auch war die unterhalb der Burg gelegene Weide nicht mehr hütesicher. Jetzt hat sich diese Situation wieder verändert!

Moritz und Michael beim Bohren

Das Team des Kleinsägmühlerhof leistet seit Bestehen einen maßgeblichen Beitrag bei der Landschaftspflege rund um das Dorf Altleinigen.
So ist ein Teil dieses Beitrages auch die Offenhaltung der Kulturlandschaft durch vorhandene Weiden. Eine im Amselthal, dem Tal vor der Burg Altleiningen, gelegene Weide, sollte wieder nutzbar gemacht werden, um die dort gelegene Weidefläche wieder durch Nutzung durch Tiere zu pflegen.
Der Anfang der 90er Jahre von unserem Bauernhof gefertigte Weidezaun war an vielen Stellen morsch geworden und nicht mehr hütesicher. So nahm die Natur ihren Lauf und die Hangfläche rund um die Burg Altleinigen verbuschte immer mehr und veränderte den Charakter des Amselthals.

 

Michael Runkel an einem Pfosten des zukünftigen Fangstands

Dieser Veränderung wirkte die Verbandsgemeinde Leiningerland entgegen

und plante die erneute Öffnung dieses Landschaftsabschnittes. Mitgewirkt bei dieser Planung haben auch der Kreis Bad Dürkheim, das Beratungszentrum Kobra in Landau und unser Betriebsleiter des Hofes Richard Danner. Die beauftragten Unternehmen, aber auch unser Hofteam, haben sich daran gemacht, dem Burghang wieder ein ganz neues Gesicht zu geben. Finanziell unterstützt wurden die vielen Arbeiten dieses Projektes vom LEADER-Programm, einer Initiative der Europäischen Union zur Förderung und Entwicklung der ländlichen Regionen in Europa.

 

 

 

 

 

Um eine laufende Bewirtschaftung zu erleichtern, mussten noch zusätzlich zwei Fangbereiche, die Wasserversorgung, eine überdachte Futterraufe und die Wiederansaat der Weide durchgeführt werden. Hierbei wurde unser Hof großzügig unterstützt von der Deutschen Postcode Lotterie, die dieses

Projekt mit 25.000 € förderte. Unzählige Arbeitsstunden wurden hier in einer inklusiven Gemeinschaftsaktion geleistet, jetzt ist die Altleinger Burg wieder freigelegt und aktuell sind unsere Rinder dabei, sich an ihre steile Weide zu gewöhnen. An diesem Beispiel wird sichtbar, wie viele Arbei-ten im Bereich Landschaftspflege, aber auch Arbeiten für das Gemeinwohl von unserem Hof „nebenbei“ geleistet werden.

Ganz herzlichen Dank an alle Förderer, Helfer und Initiatoren und nicht zuletzt an alle Akteure für solch ein gelungenes Projekt.