Rüssingen. Über eine Spende in Höhe von stolzen 1.000 € durfte sich das Team des Kleinsägmühlerhof der Lebenshilfe Bad Dürkheim e.V. freuen. Die Rüssinger Hexen sammelten an Altweiberfastnacht sehr erfolgreich Straßenzoll für den guten Zweck. Die gesammelte Straßenmaut überbrachten sie dem Ehepaar Maria und Richard Danner bei einem gemeinsamen Treffen auf dem Hof. Das gesammelte Geld soll in die laufenden Baumaßnahmen auf dem Hof fließen und soll helfen, die zukunftsweisende Ausrichtung des Hofes möglich zu machen. Schon bald soll mit den Planungen für die Weiterverarbeitung (Hofladen, Molkerei und Bäckerei) begonnen werden. „Wir sind überwältigt von so einem besonderen Engagement und sagen ganz herzlich Danke“, betonte Richard Danner bei dem gemeinsamen Termin vor Ort.

Inhaberin Birgit Kramer und ihr Team vom Findus Naturkost aus Haßloch übergaben eine besondere Spende von 500 € für das Projekt „Miteinander den Kleinsägmühlerhof umbauen“. Mit einer Weihnachtsspendenaktion direkt im Thekenbereich des Ladens wurde auf die Umbauarbeiten auf unserem Hof und auf das Projekt an sich aufmerksam gemacht.

Birgit Kramer über die Produkte vom Kleinsägmühlerhof: “Viele Kunden sind von den regionalen Demeter Produkten wie zum Beispiel Milch und Kartoffeln so begeistert, dass die regelmäßigen Lieferungen des Hofes, meistens schon vor dem Eintreffen der Ware komplett verkauft sind. Da fällt es uns leicht, die Kunden für das Spendenprojekt zu begeistern.“

Vielen Dank an die Kunden des Findus Naturkost, die fleißig ihr Wechselgeld gespendet haben und natürlich an das Team von Findus Naturkost, das die Spendensumme großzügig auf 500 € aufgerundet hat. Eine tolle Sache finden wir. Ganz herzlichen Dank für die langjährige Zusammenarbeit und das tolle Engagement für Menschen mit Behinderung sowie unseren Bauernhof!

Erneut engagierte sich die Praxis für ästhetische Zahnheilkunde Meuter + Wared für unsere Lebenshilfe. Stolze 1.500 € gingen in die Kasse der Lebenshilfe und damit in Projekte für Menschen mit Behinderung. „Es handelt sich wieder um den Erlös aus dem Verkauf von Zahngold, welches uns Kunden für den guten Zweck zur Verfügung stellen. Dies wird mit den Kunden so besprochen. Ganz viele sind sofort bereit mitzumachen!“ erläuterte Hartmut Meuter die Herkunft der Spende.

Bereits in 2015 hatte die Praxis eine große Spende an unsere Einrichtung gerichtet.

Wir sagen DANKE für dieses golden-wertvolle Geschenk!

Die Gemeinschaft „Die Güter“ ist eine eigenständige GmbH und besteht aus acht Spitzenweingütern sowie einer Vertriebsgesellschaft.

Ein Mitglied dieser Gemeinschaft ist uns seit vielen Jahren besonders verbunden – nämlich das Weingut Dr. Bürklin Wolf in Wachenheim. Hier besteht seit vielen Jahren eine Zusammenarbeit mit unserem Lebenshilfe Winzerteam, unserer Schreinerei und dem Bauernhof. Daher war es auch das Weingut Dr. Bürklin Wolf, das anregte, bei der Weihnachtsfeier der Gemeinschaft „Die Güter“ auf Geschenke zu verzichten und stattdessen jeweils eine Spende an die Lebenshilfe zu richten.

Wir möchten DANKE sagen für diese Aktion und das Engagement der Gruppe. Es kam die stolze Spendensumme von 1.200 € zusammen. Danke für das Vertrauen in unsere Arbeit. Wir werden die Spende natürlich für die Belange von Menschen mit Behinderung verwenden!!!  🙂

 

5.000 € Weihnachtsspende der Firma Novacare an die Lebenshilfe

 

„Wir möchten helfen, dass Menschen mit einer Behinderung neue Wege bei der Kommunikation entwickeln können“,

diesen Entschluss des Führungsteams der Firma Novacare aus dem Dürkheimer Bruch teilte Marketingleiter Matthias Gaß der Lebenshilfe mit großer Freude mit.

Die Firma entschloss sich, nachdem sie bereits zwei Mal eine ebenso großzügige Spende für den neunen Speisesaal der Lebenshilfe getätigt hatte, ein Projekt in der Tagesförderstätte voranzubringen. Spontan fiel die Entscheidung des Novacare-Teams für das Kommunikationsprojekt CABito.

In der Tagesförderstätte gibt es bereits seit wenigen Jahren in einer Pilotgruppe ein solches CABito, welches ebenso Dank einer Firmenspende ermöglicht wurde. Mit Hilfe dieses technischen Gerätes ist es Menschen mit einer schweren Beeinträchtigung möglich, barrierefrei zu kommunizieren. Es handelt sich hierbei um eine Art Monitor, welcher durch Berührung der entsprechenden Felder/Bilder/Piktogramme Informationen visuell bzw. hörbar zugänglich macht. In einer Einrichtung, in der Menschen oftmals nur mit Unterstützung kommunizieren können, ist solch ein Medium eine große Erleichterung.

Die Leiterin der Tagesförderstätte Ines Wietschorke bedankte sich bei den Verantwortlichen der Firma Novacare für dieses besondere Weihnachtsgeschenk.

„Es freut mich sehr, dass Novacare sich für dieses Projekt entschieden hat, denn es war der ausdrückliche Wunsch des Mitarbeiterteams, dass noch mehr Menschen mit Behinderung Hilfe durch das sinnvolle und erprobte Kommunikationsmedium erhalten können. Nur mit Hilfe von Spendengeldern ist es uns möglich, diesem Wunsch schnell und konkret nachzukommen. Ganz herzlichen Dank dafür!“.

Mit einer Führung durch die Einrichtung bedankte sich die Lebenshilfe bei dem Novacare-Team.

Kurz vor den Tagen des Offenen Bauernhofes auf dem Kleinsägmühlerhof in Altleiningen übergaben der Stiftungsvorstand der Fritz Kleeberger-Stiftung den Verantwortlichen der Lebenshilfe eine ganz besonderes Geschenk zum Fest:

 Die stolze Spende von 25.000 €.

Der Lebenshilfe Vorsitzende Richard Weißmann und Geschäftsführer Sven Mayer bedankten sich ganz herzlich beim Stiftungsvorstand bei einer Führung über den Hof. Die Fritz Kleeberger-Stiftung hatte die Spende bereits in 2015 zugesagt und ermöglichte mit dieser den Bau einer Stahltreppe und Empore für den neuen Boxenlaufstall. Diese beiden baulichen Elemente wurden integriert, damit die im Stall arbeitenden Mitarbeiter mit Behinderung das Stroh direkt von oben in die Buchten der Tiere einstreuen können, ohne sich einer Gefährdung auszusetzen. Die zusätzliche Baumaßnahme war aus Gründen der Arbeitssicherheit notwendig geworden, da die Tiere im neuen Stall nicht mehr angebunden sind.

Geschäftsführer Sven Mayer machte bei dem Treffen deutlich, dass die vielen Spenden wie zum Beispiel die der Fritz Kleeberger-Stiftung das Projekt überhaupt erst möglich gemacht haben und so einen wunderbaren Beitrag geleistet haben, die Zukunft des Hofes nachhaltig zu sichern.

Herzlichen Dank an die Verantwortlichen der Fritz Kleeberger-Stiftung!!!

 

 

Am 14. September fand im Ratssaal der Stadtverwaltung Bad Dürkheim eine Spendenübergabe vom Kiwanis-Club Weinstraße statt. Insgesamt wurden drei Einrichtungen beziehungsweise Vereine mit insgesamt 9.000 € an Spenden bedacht. Die Vereine Rot-Weiss Seebach, Lebenshilfe Bad Dürkheim sowie das Haus für Kinder erhielten jeweils 3.000 €. Beim Fußballverein Rot-Weiss Seebach wird die Spende für neue Trikots für die Jugendabteilung verwendet werden. Das Haus für Kinder möchte von den 3.000 € neues Spielmaterial anschaffen. Für die Lebenshilfe durfte Manuel Juarez, Schüler der Siegmund-Crämer-Schule, stellvertretend für alle Schüler den Scheck vom Präsidenten des Kiwanis-Club Weinstraße, Wolfgang Mackenroth, entgegennehmen.

In der Lebenshilfe wird das Geld für gleich zwei Projekte verwendet

Der Großteil der Spende wird in das Projekt „Gewaltprävention“ in unserer Siegmund-Crämer-Schule fließen. Hier arbeiten wir aufgrund mehrerer Vorfälle von Aggression gegen unsere Schüler bereits seit einem Jahr mit einem ausgebildeten Trainer zusammen. Gerade Kinder und Jugendliche mit Behinderung sind in der Öffentlichkeit leider immer wieder verbalen und tatsächlichen Angriffen ausgesetzt. Oft ist es hier für sie schwer angemessen zu reagieren. Die Kinder und Jugendliche sollen mit Hilfe dieses Trainers einen guten Umgang mit solchen Situationen lernen.

350 € kommen unserer Frühförderung zu Gute

Die ersten Lebensjahre sind besonders wichtig für die Entwicklung eines Kindes.

Bei Kindern mit einer Behinderung oder zu früh geborenen Kindern helfen wir in den ersten Lebensjahren durch Frühförderung im vertrauten Umfeld (in den Familien) unter Einbeziehung der Eltern. Für die motorische Förderung (Sitzkreisel, Kriechtunnel usw.) wird daher eine „Motorikausstattung“ im Wert von ca. 350 € angeschafft.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals ganz herzlich beim Kiwanis-Club Weinstraße für die großzügige Spende und das tolle soziale Engagement bedanken.

 

Am 2. und 3. September fanden die diesjährigen „Tage des offenen Bauernhofes“ auf dem Kleinsägmühlerhof in Altleiningen statt. Neben der Stalleinweihung am Samstag wurde umfangreich über die Arbeit auf dem Hof und über das Bauprojekt „Gemeinsam den Kleinsägmühlerhof umbauen“ informiert. Von der Lebenshilfe Stiftung Bad Dürkheim wurde ein Benefiz-Gewinnspiel mit tollen Sachpreisen durchgeführt.

Die Auslosung der Gewinner fand gestern um 16.30 Uhr auf dem Kleinsägmühlerhof durch die betreute Mitarbeiterin Anja Wroblewski während des Hoffestes statt.

Anja Wroblewski zieht das Gewinnerlos

 

Hier die glücklichen Gewinner:

 

  1. E-Bike Gutschein im Wert von 2.500€

• Walter Kaiser, Lambrecht (Los 565)

  1. I Pad Pro im Wert von 1.000 €

• Ulrike Kohlmüller, Bad Dürkheim (Los 649)

  1. 2 Andrea Berg Konzertkarten mit Übernachtung

• Uwe Konietzka, Bockenheim (Los 642)

  1. Gutschein für das Hotel Heusser

• Laura Jilg, Bad Dürkheim (Los 654)

  1. 100 € Gutschein für den Hofladen

• Susann Hammer, Altleinigen (Los 341)

  1. Insektenhotel der Gruppe ArbeitPlus

• Sibille Jörg, Bad Dürkheim (Los 545)

 

Insgesamt kamen beim Losverkauf stolze 7.600 € an Einnahmen zusammen. Der Betrag wird komplett in das Projekt „Gemeinsam den Kleinsägmühlerhof umbauen“ fließen.

Vielen herzlichen Dank an alle Teilnehmer die an unserem Benefiz-Gewinnspiel teilgenommen haben und somit den Umbau des Hofes möglich machen. Wir sind überwältigt von so viel Zuspruch.

Wir danken außerdem insbesondere den Stadtwerken Bad Dürkheim, dem Büro Schwindinger aus Bad Dürkheim und der VR Bank Mittelhaardt für die Unterstützung. Ohne diese wäre das Benefiz-Gewinnspiel nicht zu so einem großen Erfolg geworden.

Ein Dank gilt auch den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern die das ganze Wochenende über sich fleißig für unser Hofprojekt engagiert haben.

Die Spieler der Dubbekicker in Bad Dürkheim veranstalteten am Samstag, 12.08.2017 in der SV 1911 TriftArena zum ersten Mal das Hobbie-Fußballturnier um den Dubbekicker-Cup. Die Planung und Organisation war schon in vollem Gange als Karsten Polzenhagen, Inhaber des Tattoostudios Stitch-In den Vorschlag machte, das Ganze doch für einen guten Zweck zu veranstalten. Gesagt – getan. Alle waren damit einverstanden, dass der Erlös der Lebenshilfe, Bad Dürkheim zufließen sollte.

16 Mannschaften hatten sich angemeldet und es wurden immer zwei Spiele gleichzeitig auf dem verkleinerten Platz gespielt. 150 Spieler nahmen insgesamt an dem Turnier teil, darunter auch zwei Spieler der Lebenshilfe.

Für das leibliche Wohl war auch bestens gesorgt und auch Kuchenspenden gab es reichlich. Jede Mannschaft war ganz heiß auf den Dubbe-Wanderpokal, der für ein Jahr nun bei der Mannschaft „Biercelona“ stehen darf.

Platzierung:

  1. Biercelona, nach Elfmeterschießen
  2. Rhein-Hessen
  3. Blies

    Das Tattoostudio Stitch-In bot zudem Airbrush-Tattoos für den guten Zweck an. Den Spielern der Dubbekicker für die tolle Organisation, allen teilnehmenden Mannschaften, sowie den Sponsoren nochmals herzlichen Dank.

    Bei dem Turnier kam die stolze Summe von 400 € für die Arbeit der Lebenshilfe Bad Dürkheim zusammen. Die Lebenshilfe bedankte sich bei den Verantworlichen Karsten Polzenhagen und Patrick Jockers für diese tolle Spende. 

       

In den letzten beiden Tagen berichtete die Presse über die Klage des Landes gegen alle 36 Werkstätten in Rheinland-Pfalz. Auch unsere Lebenshilfe als Träger der Dürkheimer Werkstätten erhielt bereits Mitte April die Klage des Sozialgerichts Speyer. Seitdem gab es weder bei uns noch bei anderen Werkstätten im Land diesbezüglich neue Entwicklungen, sodass wir am Dienstag von der breiten Berichterstattung überrascht waren. Der Vorsitzende der LAG WfbM Rheinland-Pfalz (Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V.) Marco Dobrani hat auf der Homepage der LAG WfbM zur Berichterstattung wie folgt Stellung genommen:

Werkstätten fordern regelbasierte Prüfung

Stellungnahme des Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. Marco Dobrani zur aktuellen Berichterstattung

“Die Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen Rheinland-Pfalz e.V. (kurz: LAG) nimmt zur aktuellen Berichterstattung wie folgt Stellung:

Bei der bereits im April 2017 eingereichten Klage des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung (kurz: Landesamt) in Rheinland-Pfalz gegen die 36 Werkstätten geht es um die Streitfrage, ob dem Land als überörtlicher Sozialhilfeträger ein jederzeitiges uneingeschränktes und anlassloses

Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V.: Marco Dobrani (Quelle: SWR)

Prüfrecht zusteht oder nicht. Die LAG als Interessensvertreter der 36 Werkstätten für behinderte Menschen in Rheinland-Pfalz vertritt die Auffassung, dass dem Land nach dem Sozialgesetzbuch nur ein anlassbezogenes Prüfrecht zusteht. d.h. werden Anlässe bei einem Träger bekannt, insbesondere durch festgestellte Qualitätsmängel, können Wirtschaftlichkeitsprüfungen vorgenommen werden.

Ein uneingeschränktes, anlassloses Prüfrecht lehnen wir deshalb ab, weil wir dieses als unverhältnismäßig und willkürlich ansehen sowie als einen massiven Eingriff in unsere Berufssouveränität interpretieren.

Da es zwischen den Vertretern des Landesamtes und der LAG nicht zu einer Einigung in dieser Frage gekommen ist, hat das Landesamt Klage bei den Sozialgerichten eingereicht. Die LAG bedauert diesen Schritt zwar, begrüßt aber die dadurch erreichbare Rechtssicherheit für alle Beteiligten.

Die LAG stützt sich bei ihrer Einschätzung insbesondere auf die Regelung im neuen Bundesteilhabegesetz als auch in der zum 23. Juni 2017 erlassenen Rechtsverordnung der Landesregierung in Rheinland-Pfalz. Sowohl im Bundesgesetz als auch in der Landesverordnung sind anlassbezogene Prüfrechte vorgesehen. Das stimmt mit unserer Rechtsauffassung überein, somit begrüßen wir diese Regelungen auch ausdrücklich.

Es geht bei der Auseinandersetzung also nicht darum, dass wir uns generell Prüfungen verweigern, sondern um die Frage der Verhältnismäßigkeit und Angemessenheit von Prüfungen.

Bedauerlicherweise wird in der aktuellen, medialen Berichterstattung verschiedene Dinge miteinander vermischt. Neben dieser sachlichen Auseinandersetzung, die nun gerichtlich geklärt werden muss, werden die Vorhaltungen des Landesrechnungshofberichts aus dem Jahre 2014 wieder aufgewärmt. Der Rechnungshof hat dort u.a. kritisiert, dass es in Rheinland-Pfalz keinen Rahmenvertrag und keine Leistungs-, Qualitäts-, Vergütungs- und Prüfvereinbarungen gibt und dass die an die Werkstätten gezahlten Vergütungen mit rund 30 Millionen jährlich höher liegen als im Bundesdurchschnitt.

Die LAG bedauert ausdrücklich, dass es keinen Rahmenvertrag und keine individuellen Leistungs-, Qualitäts-, Vergütungs- und Prüfvereinbarungen mit den einzelnen Trägern gibt. Bereits zum 01.Oktober 2015 hatten wir dem Land deshalb einen umfassenden und rechtlich geprüften Rahmenvertrag vorgelegt. Da die Vertreter der Kommunen keine Bereitschaft zu erneuten Verhandlungen zeigten, mit dem Hinweis erst wieder nach der Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes in die Verhandlungen über einen Rahmenvertrag einstiegen zu wollen, war die Landesregierung gezwungen, eine Rechtsverordnung zu erlassen. In der Rechtsverordnung sind jetzt auch Regelungen zur Prüfung vorgesehen, die sich auch mit unserer Rechtsauffassung decken.

Bezüglich der im Vergleich zu anderen Bundesländern höheren Vergütungen und demnach Ausgaben für das Land Rheinland-Pfalz hat sich das zuständige Sozialministerium und die Landesregierung glücklicherweise für die Beibehaltung der höheren Personalstandards ausgesprochen. Die dadurch mögliche höhere Personalausstattung in rheinland-pfälzischen Werkstätten kommt den Menschen mit Behinderungen unmittelbar durch mehr Begleitung, Bildung, Betreuung und Integration zugute. Wäre die Landesregierung auf die Forderungen des Landesrechnungshofs eingegangen, wären dadurch über 500 Stellen in Rheinland-Pfalz zu Lasten der Menschen mit Behinderungen entfallen.

Die den Werkstätten zur Verfügung gestellten Gelder werden demnach sachgerecht eingesetzt und verwendet. Es ist sehr bedauerlich, dass durch den sachlichen Streit über die Prüffrage in der medialen Berichterstattung dies nun teilweise in Frage gestellt wird.

Die LAG wird sich weiterhin massiv dafür einsetzen, dass es sobald als möglich zu einer Rahmenvereinbarung und einer Leistungs-, Qualitäts-, Vergütungs- und Prüfvereinbarung kommt damit sowohl Rechtssicherheit für alle Beteiligte besteht als auch Transparenz hergestellt wird.”

 

Die Stellungnahme ist zuerst erschienen auf: www.lag-wfbm-rlp.de